Planungskontext

Ein Reiseziel wird erst durch seine Aufgabe brauchbar

Paris kann Ankunftsstadt, Hauptaufenthalt oder Bahntor sein. Tours kann Loire-Standort sein, Sarlat ländlicher Ausgangspunkt und Aix städtischer Standort in der Provence. Ohne eine solche Aufgabe bleibt ein Ort nur ein attraktiver Name.

Legen Sie zuerst fest, was jeder Standort für die Reise lösen soll: Ankommen, Museen, Schlösser, Dörfer, Landschaft, Erholung oder Abreise. Orte ohne eigene Aufgabe sind häufig die ersten, die Sie streichen sollten.

Volle Tage statt Nächte zählen

Drei Nächte ergeben selten drei volle Tage. Ankunft, Hotelwechsel, Gepäck und Abreise kosten Zeit. Zählen Sie deshalb zuerst die Tage, die tatsächlich vor Ort bleiben.

Wenn eine zweite Region nach Abzug der Transfers nur einen gehetzten Tag erhält, ist sie kein zweiter Standort, sondern ein teurer Umweg. Ein längerer erster Aufenthalt vermittelt oft mehr Frankreich als ein zusätzlicher Punkt auf der Karte.

Die schwierigste Verbindung soll die Route formen

Flughafen, letzter Zug, Landstraße oder autofreie Verbindung können wichtiger sein als die Entfernung auf der Karte. Entwerfen Sie die Route um den Abschnitt, der am wenigsten Spielraum lässt.

Öffnen Sie erst danach den Reiseziel-Führer. Er soll die nächste lokale Entscheidung lösen und nicht die gesamte Reise neu entwerfen.